Tätigkeiten


Außer den allgemeinen Verpflichtungen einer Feuerwehr, und diese zu lernen, unternehmen wir auch Freizeitaktivitäten die mal etwas Abwechslung bieten. Wir besuchen Berufsfeuerwehren,haben schon eine Seifenkiste gebaut und nehmen mit dieser an Seifenkistenrennen teil, veranstalteten ein Zeltlager oder andere lustige und interessante Sachen.

Für solche Veranstaltungen haben wir eine eigene Ausgehuniform:

Polo-Shirt
Pullover

„Deine Nacht im Feuerwehrhaus“

"Deine Nacht im Feuerwehrhaus" war bereits 2009 eine erfolgreiche Aktion der Jugendfeuerwehr. Und auch dieses Jahr trafen sich wieder 12 Jugendliche am Samstag den 21.04. im Feuerwehrhaus um dort eine spannende Nacht zu verbringen.

Gleich zu Beginn erwartete die Jugendlichen eine anspruchsvolle Übung bei der es galt eine Person zu befreien, die zwischen einem PKW und einer Wand eingeklemmt war. Dabei durften die Jugendlichen selbst entscheiden wie sie bei der Rettung vorgehen wollten. Eine denkbare Möglichkeit war beispielsweise das Auto einfach mit Muskelkraft zu schieben, oder einen Hebebaum zu verwenden um zusätzliche Kraft aufbringen zu können. Die Alternative den Mehrzweckzug zu verwenden wurde ihnen dann von den Ausbildern näher gebracht, da dieser die Aufgabe deutlich erleichtern kann.
Doch nebenbei galt es auch noch weitere Aufgaben zu beachten, so musste das eingeklemmte Opfer stets betreut und über die Rettungsmaßnahmen informiert werden und auch die Verkehrsabsicherung musste schnell aufgebaut sein um weitere Unfälle zu verhindern.

Nachdem man die eingeklemmte Person erfolgreich befreit hatte wartete gleich die nächste Aktion auf die Jugend. Doch dieses Mal war es etwas spaßiger und weniger anstrengend, es galt in einem Kicker-Turnier sein Können unter Beweis zu stellen. Wer nun aber glaubt bei der Feuerwehr würde man den Ball mit kleinen hölzernen Figuren oder etwa dem Fuß versuchen ins gegnerische Tor zu befördern, der täuscht sich. Ganz im Sinne der Feuerwehr mussten die Jugendlichen mit Strahlrohren und Wasserkraft den Ball zum Tor bugsieren, oder auch wieder von dort weg.

Nach der ganzen Arbeit ging es dann auch endlich zum Abendessen, dass man sich jedoch erst noch verdienen musste. Denn es gab Pizza zum selber machen, wobei jeder sich seine eigene Wunschpizza kreieren konnte. Dabei griff dann zwar so mancher etwas zu tief in die Gewürzgläser wodurch die Pizza etwas schärfer geriet als beabsichtigt, aber man wusste wenigstens gleich wer Schuld daran war.

Im Anschluss daran ging es mit der Aufgabe weiter, in zwei Teams, nur mit Klebeband ausgerüstet, jeweils einen Kameraden an eine Tischplatte zu kleben, so dass dieser dort auch noch hielt wenn der Tisch senkrecht stand. Nach einem Patt in erster Runde, bei der beide Teams es schafften, dass ihr "Opfer" am Tisch kleben blieb, brachte dann die zweite Runde die Entscheidung in einem knappen Kopf an Kopf rennen, bei dem eine Zehenspitze schließlich den Unterschied ausmachte.

Mit Klebeband ging es dann auch weiter, als nächstes erwartete die Jugendlichen nämlich die Aufgabe aus Papier, Klebeband, Strohhalmen, Luftballons und Bindfaden ein Gefährt zu bauen mit dem ein rohes Ei aus dem Fenster geworfen werden konnte, ohne durch den Aufprall zerstört zu werden. Dabei wurden dann auch die verschiedensten Ansätze verfolgt, ein Team versuchte es etwa mit einem Gleitschirm während ein anderes auf ausgeprägte Federung setzte. Das Gewinnerteam konnte mit seiner Idee das Ei zwischen den zwei Luftballons zu verkleben punkten und das Ei ohne Riss wieder abliefern.

Aber auch die Feuerwehrausbildung darf natürlich nicht zu kurz kommen. Ein wichtiges Thema dabei ist der Umgang mit Gefahrgütern und wie man diese erkennt. Nur mit einem kleinem Merkzettel, auf dem das Wichtigste zu diesem Thema stand, suchten Dreierteams das ganze Feuerwehrhaus nach versteckten Gefahrenquellen ab und vermerkten diese, sowie die Gefahr die davon ausging auf einem Zettel. Das Team, das die meisten Gefahrgüter sowie die genaueste Beschreibung der davon ausgehenden Gefahren erstellte, gewann dann dieses Spiel für sich.

Bei der nächsten Aufgabe war dann Teamwork und Fingerspitzengefühl gefragt, als die Jugendlichen mit einem Hydraulikaggregat und einem Spreizer, der gewöhnlich verwendet wird um eingeklemmte Personen aus Fahrzeugen zu befreien, Plastikeier von A nach B bringen mussten. Obwohl man mit schwerem Gerät arbeitetet musste man also sehr feinfühlig vorgehen um das Ei nicht zu zerbrechen. Natürlich gelang es nicht immer auf Anhieb doch konnte auch diese Aufgabe letztlich jeder Teilnehmer meistern.

Mit dem Film "Im Feuer", der passenderweise das Leben eines Feuerwehrmannes zeigt, ließ man den Abend dann schließlich ausklingen, bevor es zur Nachtruhe ging. Diese wurde jedoch bereits in der Früh von dem Einsatzgong gestört. Hochwasser bedrohte die Fahrzeughalle und so musste so schnell wie möglich ein Schutzdamm aus Sandsäcken erbaut werden um die wertvolle Ausrüstung zu schützen. Kaum war das geschafft und die Einsatzkräfte auf dem Weg sich ihr Frühstück abzuholen, kam ihnen auch schon ein hektischer Lagerarbeiter entgegen der um Hilfe rief. Sein Kollege war vom Gabelstapler auf einen Metallstab gefallen und musste nun befreit werden. Leider war die Stromversorgung der Lagerhalle bei dem Unfall beschädigt worden und es musste erst mit Flutlichtstrahlern für den nötigen Durchblick gesorgt werden, bevor man mit der Rettungsaktion richtig beginnen konnte.

Nach einem gemeinsamen Frühstück wurde die "Nacht im Feuerwehrhaus" dann schließlich beendet. Insgesamt war es eine sehr erfolgreiche Aktion, bei der weder der Spaß noch die Vorbereitung auf spätere Einsätze zu kurz kam.

Tätigkeiten in den letzen Jahren:

Feuerwehrjugend zeigt ihr Können im Legoland

Zum Abschluss der Ferien erlebten wir noch einen besonderen Höhepunkt. Zum Feuerwehr-Familientag im Legoland Günzburg waren wir zur Präsentation unserer Mini-Atemschutzstrecke eingeladen. Gemeinsam mit anderen Feuerwehren wurde eigens ein „Eventgelände“ geschaffen, auf dem neben der Meringer Aktion auch mehrere Feuerwehrfahrzeuge ausgestellt wurden. Bei sonnigem Wetter und über 10 000 Parkbesuchern verbrachten unsere Jugendlichen einen spannenden und spaßigen Tag in Günzburg. Ein letztes Mal punkteten wir mit unserer Präsentationsidee, die in den vergangenen zwei Jahren einiges zur Bekanntheit unserer Meringer Nachwuchslöscher beigetragen hatte. Wir waren mit unserer Attraktion im vergangenen Jahr beim Deutschen Jugendfeuerwehrtag in Amberg und im Frühsommer stellvertretend für Bayerns Feuerwehrjugend beim Deutschen Feuerwehrtag in Leipzig vertreten. Auch beim jüngst stattfindenden Kreisjugendfeuerwehrtag in Dasing und bei mehreren Veranstaltungen in Mering selbst fand die Mitmachaktion rund um die abgebrannte Wohnzimmerwand großen Anklang. Hautnah konnten dann auch viele Interessierte die Aufgaben eines Atemschutzträgers und seine große körperliche Belastung nachvollziehen.

Vier Tage für Bayern in Leipzig

Vom 10.06 bis 13.06 waren insgesamt 16 Personen der Meringer Jugendfeuerwehr stellvertretend für alle Jugendfeuerwehren Bayerns in Leipzig. Bereits am Donnerstag Mittag ging die Reise für die ersten fünf Jungfeuerwehrleute mit PKW und Anhänger Richtung Leipzig los. Sie brauchten insgesamt 7,5h um die Distanz von weit über 400km mit dem Auto zu bewältigen. Ihre Kollegen, die mit dem Zug am frühen Nachmittag nachreisten, brauchten aber auf Grund von Verspätungen im Zugverkehr sechs Stunden, weshalb alle bei Ankunft in Leipzig von der Fahrt gezeichnet waren. Am Zeltplatz trafen sich dann alle 16 Feuerwehrleute um 21:00 Uhr zum gemeinsamen Abendessen. Danach wurden die Zelte bezogen und ein gemütlicher Platz für den Abend eingerichtet. Da es an diesem Abend noch sehr warm war, gab es einige Mücken, die das Leben am Zeltplatz ungemütlich machten. Um diese zu vertreiben, machten die Meringer ein Lagerfeuer, welches die Mücken durch den Rauch fernhielt. Nachdem die Nachtruhe angebrochen war, bezogen alle ihre Zelte und nach gemütlichen Gesprächen im Zelt schliefen alle nach und nach ein. Lediglich einige Ameisen, die auf dem Zeltplatz massenweise vertreten waren, machten die Nacht etwas ungemütlich.


Am Freitag waren alle gleich bei Eröffnung des Frühstücks zur Stelle, da es an diesem Tag auf die Interschutz ging. Ja nichts verpassen hieß hier das Motto. Pünktlich zum Messebeginn waren alle im Messegebäude und schnell verteilte man sich auf mehrere Gruppen. Auf der Messe gab es einige Neuheiten zu bestaunen, weshalb sich alle auch nur kurz Mittags trafen und sogleich ihren Messerundgang fortsetzten. Erst als die Besucher gebeten wurden, das Gebäude um 18:00 Uhr langsam zu verlassen, fuhr man zurück zum Zeltplatz. Hier wurde ein Abendessen eingenommen und dann eiligst alles für die Übertragung des Fußballspiels aufgebaut. Extra für diesen Anlass wurde eine große Leinwand mit Beamer, Satelitenschüssel und allerlei weiterer Technik aufgebaut. Kaum lief das Spiel, kamen mehrere weitere Feuerwehrkameraden zu den Meringer hinzu und gemeinsam wurde das Spiel angeschaut. Etwa eine Stunden nach Spielabpfiff gingen alle ins Zelt, um für das eigentliche Großereignis fit zu sein.




Bereits um 06:00 Uhr klingelten die Wecker und die Meringer Jugend machte sich wenig später auf den Weg zum Augustusplatz in Leipzig. Hier fand die Ausstellung der Jugendfeuerwehren statt. Von fast allen Bundesländern war eine Feuerwehr vertreten und zeigte ihr Können. Die Meringer machten mit ihrer Miniatemschutzstrecke auf sich aufmerksam. Für diese Strecke hatten sie extra eine Wohnzimmerwand mit Fernseher und Stereoanlage abgebrannt, um die Ausstellung so realistisch wie möglich zu machen. Den ganzen Tag über wurde die Mitmachaktion von den Besuchern und anderen Ausstellern mit großem Interesse angenommen. Oftmals waren drei Personen gleichzeitig auf dieser Miniatemschutzstrecke unterwegs. Das bedeutete zwar für die Mitglieder der Meringer Wehr einen hohen Arbeitsaufwand, aber die durchwegs positiven Rückmeldungen der Besucher spornten alle zu Höchstleisung an. Am Abend waren alle geschafft aber sichtbar glücklich über diesen sehr erfolgreichen Tag. Beim gemütlichen Fußball schauen lies man den Abend ausklingen.




Am Sonntag räumte man gemeinsam nach dem Frühstück die Zelte auf und trat am späten Vormittag die Heimreise an. Im Feuerwehrhaus angekommen wurden die ersten Materialien aufgeräumt, die Ausstellung und viele Kleinteile wurden dann am Montag Abend wieder im Feuerwehrhaus verstaut. Es war insgesamt ein sehr interessantes Wochenende an dem es der Meringer Wehr gelungen ist, ihren Ruf und den Ruf der bayerischen Jugendwehren positiv über Bayerns Grenzen hinaus zu verbreiten. Die Meringer Wehr würde sich auf Besuche an ihrem Tag der offenen Tür (26.06), am Kreisfeuerwehrtag in Dasing (31.07) oder am Feuerwehr-Familientag im Legoland Günzburg (11.09) sehr freuen.
Bereits im Vorfeld dieses Ereignisses berichtete die Meringer Wehr von der Miniatemschutzstrecke und auch während des Wochenendes gab es Live-Berichte.

28.Deutscher Feuerwehrtag in Leipzig: Jugendfeuerwehr Mering brennt ab!

Die Jugendfeuerwehr Mering wird sich am 12.06.2010 beim 28.Deutschen Feuerwehrtag in Leipzig beteiligen. Nähere Infos über den Deutschen Feuerwehrtag 2010 in Leipzig findet ihr auch hier: www.feuerwehrverband.de

Am 12.06.2010 wird die Meringer Jugendfeuerwehr stellvertretend für alle Feuerwehren Bayerns am Deutschen Feuerwehrtag in Leipzig mit einer Mitmachaktion und Ausstellung vertreten sein.
Als Mitmachaktion werden die Meringer eine „Miniatemschutzstrecke“ in Leipzig aufbauen. „Unsere Besucher sollen den Eindruck eines verbrannten Wohnzimmers, verursacht durch einen Elektrobrand, bekommen. Damit dieser Eindruck glaubwürdig vermittelt werden kann, musste die Wohnzimmereinrichtung angezunden werden. Sinn dieser Aktion ist es, den Bürgern die Aufgaben eines Atemschutzträgers hautnah zu vermitteln.“ Neben der Wohnzimmerwand werden weitere verrußte Möbel in die Mitmachaktion integriert. Aber auch die Jugendseifenkiste sowie wissenswertes über die Wehr und die Marktgemeinde Mering wird in Leipzig gezeigt. Bereits in Amberg beim Deutschen Jugendfeuerwehrtag 2009 ist eine ähnliche Aktion der Meringer Jugend sehr gut bei Gästen und Feuerwehrkameraden angekommen. Seit einigen Monaten arbeitet die Jugendfeuerwehr mit ihren Helfern akribisch auf ihre Aktion in Leipzig hin. Hierfür wurde sogar extra ein eigener Imagefilm über die Freiwillige Feuerwehr Mering gedreht. Dieser ist ab 03.06.2010 auf dieser Homepage zu sehen sein! Über Besucher in Leipzig, aber auch bei ihren weiteren Ausstellungen wie beispielsweise am Kreisjugendfeuerwehrtag in Dasing (31.07.2010) oder beim Feuerwehr-Familientag im Legoland Günzburg (11.09.2010) würde sich die Meringer Wehr sehr freuen.



Jugendfeuerwehr Mering - Mia san in Leipzig

Donnerstag, kurz nach der Mittagspause ging’s auf die Reise. Mit Auto, Anhänger und für einen Teil der Mannschaft mit dem Zug ging’s auf nach Leipzig. Die obligatorische Verspätung für die Bahnfahrer inklusive.
Am Zeltplatz angekommen, hat man schon den sächsischen Dialekt wahrgenommen. Aber sprachliche Differenzen wurden schnell überbrückt und eine gute Kommunikation ist schnell geglückt. Das Wetter war bis spät in die Nacht schwül warm, trotzdem zündeten wir zum Mückenvertreiben ein Lagerfeuer an. Die Mücken hatten wir durch das Feuer im Griff, aber als wir schlafen gingen hatten wir es mit einer Ameisenplage zu tun. Am nächsten Morgen standen wir dann alle von Mücken und Ameisen sichtlich gezeichnet auf und machten uns auf den Weg zur Interschutz.

Bei aller Technik ist das Internet immer noch das Beste!

Pünktlich zur Eröffnung um 09:00 Uhr waren wir am Messegebäude Leipzig. Unglaublich was es so alles an der Messe zu sehen gibt, dachten wir uns und liefen in kleinen Gruppen durch die fünf Messehallen und das Freigelände.
Auch die Vorführungen waren sehr sehenswert. Stundenlang gingen wir von Stand zu Stand, unterhielten uns mit den Ausstellern und staunten über die Neuerungen. Erst um 18.00 Uhr, also erst als die Messe schließen musste, verließen wir das Messegelände. Zu diesem Zeitpunkt endete das erste Fußballspiel 1:1
Natürlich wollten wir das zweite Spiel der diesjährigen Fußball-WM nicht verpassen und beeilten uns zu unserem Zeltplatz zu kommen.
Ausgestattet mit modernster Technik mussten wir feststellen, dass man mit einer SAT-Anlage und einem Receiver noch lange nicht fernsehschauen konnten. Die Frage aller Fragen war: "In welche Richtung müssen wir die Satellitenschüssel drehen?" Am Ende entschlossen wir uns, das Spiel über Live-Stream anzuschauen und schlossen einen PC mit UMTS-Verbindung an den Beamer an. Wir genossen das Spiel der Franzosen gegen Uruguay, welches 0:0 endete auf einer 3x2m großen Leinwand. Aber nicht nur wir, sondern auch viele weitere Zeltplatzbesucher leisteten uns schnell Gesellschaft. Somit konnten wir auch nette Gespräche mit weiteren Feuerwehrkameraden führen. Kurzer Regenschauer, kühleres Wetter und zum Glück weniger Ameisen bescherten uns eine ruhigere Nacht. Dies war auch nötig, um fit für den nächsten Tag zu sein.

Wir vertreten Bayern - aber wo sollen wir ausstellen?

Bei aller Vorfreude auf den großen Tag an dem wir Bayern in Leipzig vertreten dürfen, stieg die Nervosität, weil wir selbst morgens um halb acht Uhr noch immer nicht wussten, wo wir unsere Ausstellung machen durften. Aber selbst die etwas turbulente Anfangszeit konnte uns nicht die Laune verderben! "Dann stell ma uns halt einfach mal da vorne auf dem Marktplatz hin!" war unser Kommentar. Wie sich im Laufe des Tages herausstellte, war dies einer der bestgeeignetsten Plätze von allen. Unsere Aktion kam auch in Leipzig sehr gut an und wird vermutlich noch Wochen später in den Feuerwehren in Erinnerung bleiben. Zufrieden und Stolz beendeten werden wir unsere Ausstellung um 18:00 Uhr beenden und anschließend das Fußballspiel England-USA anschauen. Mehr Bilder aus Leipzig wird es leider erst in Kürze geben.
Eure Jugendfeuerwehr aus Leipzig


Unsere selbstgebaute Seifenkiste:

Leider fanden 2010 keine Rennen statt, an denen wir teilnehmen konnten

Bericht vom 8.Friedberger Seifenkistenrennen 2009:

"Schnell wie die Feuerwehr"
Das Team der Meringer Wehr holte beim achten Friedberger Seifenkistenrennen zwei Siegerplätze

„Mal sehen wie schnell die Feuerwehr wirklich ist!“, war auf der Startrampe zu hören.
Beim achten Friedberger Seifenkistenrennen traten mit Stefan Hacker und Axel John auch zwei Jungfeuerwehrler aus Mering an.
Stilecht mit antiker Pickehaube mischten sie sich unter die 25 Teilnehmer, die mit ihren phantasievollen Kisten am Rennspaß teilnahmen.
Das feuerrote Gefährt der Freiwilligen Feuerwehr Mering war schon öfter bei Seifenkistenrennen im Einsatz,
seine beiden Fahrer hatten am Heimathauser Weg in Friedberg Premiere.
Der Spaß begann für die Fahrer und ihre Feuerwehrkameraden bereits beim auf-Vordermann-Bringen des Einsatzfahrzeugs „Flori 2“.
In zwei Durchgängen traten die Kistenfahrer an und wurden von den mit einer Bande abgeschirmten Zuschauern angefeuert.
Nur um einige Hundertstel Sekunden unterschieden sich die beiden Meringer Jungfeuerwehrleute und wurden von Moderator Gerd Horseling auf das zweite und dritte Siegertreppchen gerufen.
Den ersten Stockerlplatz gewann ein 60-jähriger Teilnehmer mit seinem „Einsatzfahrzeug“.
„Der hat ja auch fast 50 Jahre mehr Erfahrung als ihr Jungs“ scherzte Jugendleiter Robert Saumweber.
Alles in allem war es eine sehr erfolgreiche und amüsante Teilnahme, weshalb eine Teilnahme im nächsten Jahr schon beschlossen wurde.

Unsere bisherigen Platzierungen:


Seifenkistenrennen Mering 2007: Platz 8,7,7,2 und Meringer Marktmeister in der Gruftiklasse.
Seifenkistenrennen Unterbergen 2007: Platz 6,5,4,2
Seifenkistenrennen Friedberg 2007: Platz 14 und Platz 12
Seifenkistenrennen Mering 2008: Junior- und Seniorklasse Platz 10 und Gruftiklasse Platz 2
Seifenkistenrennen Unterbergen 2008: Platz 3 und 2
Seifenkistenrennen Friedberg 2008: Platz 11 in der Junior Klasse und Platz 12 und 11 in der Gruftiklasse.
Seifenkistenrennen Friedberg 2009: Platz 3 und 2 in der Gruftiklasse.

Road to Amberg!!!


Die Jugendfeuerwehr Mering war vom 04.bis 06.September beim Deutschen Jugendfeuerwehrtag in Amberg und präsentierte sich dort mit einer eigenen Ausstellung und einer Mitmachaktion. Bilder vom Ort des Geschehens wurden noch am selben Wochenende auf der Homepage der Jugend präsentiert! Nähere Infos über den Deutschen Jugendfeuerwehrtag 2009 in Amberg findet ihr auch hier: www.djf-tag2009.de


Freitag 04.09.2009
Um 10:30 Uhr fuhren wir mit zwei PKW und einem Anhänger nach Amberg. Nach endlosen 3h Fahrt war die Odyssee zu Ende und wir waren endlich an unserem Ziel angekommen.
Dem Dultplatz in Amberg. Hier gab’s zu allererst ein bayerisches Mittagessen: Schweinsbraten mit Knödel.
Frisch gestärkt begannen wir mit dem Zeltaufbauen und Zelteinräumen.
Gruppenfoto
Wir schafften den Aufbau gerade noch rechtzeitig bevor es zum Regnen anfing.
Dies war aber für uns nicht weiter störend, wir gingen einfach in das Amberger Schwimmbad zum baden.
Gereinigt ging’s zurück zum Zeltplatz. Als Abendessen gab es Nudeln mit Gulasch.
Diese Stärkung war dringend notwendig, da wir alle Kräfte brauchten um gegen den aufkommenden Sturm anzukommen und unser Zelt gegen diesen zu sichern.
Den restlichen Abend ließen wir im Zelt bei Kerzenschein ausklingen.


Samstag 05:09.2009
Bereits in der Früh um 06:00 Uhr klingelte der Wecker. Es herrschten zu diesem Zeitpunkt eisige Temperaturen um die 5°Celsius.
Wir beeilten uns so gut es ging mit dem Aufstehen und fuhren um 06:30 Uhr zum Aufbauen.
Um 08:00 Uhr hatten wir alle Aufbauarbeiten abgeschlossen und fuhren zurück zum Zeltplatz zum Frühstücken.
Hier konnten wir uns aber auch nicht viel Zeit lassen, denn um 09:00 Uhr begann die Aktionsmeile.
Sinn und Zweck unserer Ausstellung war es, unseren Gästen einen besseren Einblick in die Thematik Atemschutz zu geben.
Wer wollte konnte sich eines unserer beiden Geräte auf den Rücken schnallen und durch unsere eigens für diesen Zweck gebaute "Atemschutzstrecke" gehen.
Bereits nach wenigen Minuten fanden sich die ersten Freiwilligen für unsere Mitmachaktion am Stand ein.
Die ersten Bilder vom Ort des Geschehens waren bereits um 09:30 Uhr auf unserer Jugendhomepage zu sehen, die im Laufe des Tages immer wieder aktualisiert wurde.
Unser Stand kam bei allen Gästen sehr gut an!


Mittags bekamen wir dann besuch von einem Kamerateam von Retter.TV
Dieses Interview und noch viele weitere Berichte können ab Ende September auf Retter.TV angeschaut werden.
Um 13:30 Uhr besuchte uns unser Kreisjugendfeuerwehrwart Ben Bockemühl
und einige Kameraden vom Landkreis AIC
Die Aktionsmeile dauerte bis 17:00 Uhr an, wobei uns dank der vielen Besucher nie langweilig wurde!
Am Abend wurden wir auf dem Campingplatz mit Chili Con Carne und Leberkäse mit Kartoffelsalat verpflegt.
Glücklich über unsere gelungene Teilnahme an der Aktionsmeile besuchten wir auf dem Nachbargrundstück ein Rockkonzert und bestaunten zum Abschluss eine Feuer und Wassershow der Feuerwehr Amberg.

Sonntag 06.09.2009
Da einige unserer Zeltplatznachbarn am Sonntag an den Bundeswettkämpfen teilnahmen wurde der gesamte Zeltplatz bereits um 06:30 Uhr durch mehrere Tröten und Hupen aufgeweckt.
Wir hatten zwar geplant an diesem Tag auszuschlafen, bedingt durch das frühe Wecken mussten wir diesen Plan jedoch aufgeben.
Deshalb räumten wir erstmal unser Zelt auf und gingen dann um 09:00 Uhr erneut in das Amberger Schwimmbad.
Dort genossen wir einen herrlichen und ruhigen Vormittag. Mittags bauten wir dann unser Zelt ab und gingen ein letztes mal ins Versorgungszelt.
Zum Essen gab es am Sonntag Mittag Nudeln mit Putengeschnetzeltem. Satt traten wir unsere Heimreise an und kamen um 16:00 Uhr am Meringer Feuerwehrhaus an.
Dort verräumten wir dann noch gleich alle Ausstellungsgegenstände und konnten unseren Ausflug um 17:00 uhr beenden.
Alle Teilnehmer waren sich einig, dass sich trotz des ziemlich hohen Arbeitsaufwands im Vorfeld des Wochenendes, dieser Ausflug gelohnt hatte!

Einige Bilder von Amberg können in unserem Bilderarchiv im Bereich Jugend begutachtet werden. Gerne können wir den abgebildeten Personen Ihre Bilder per E-Mail zuschicken.
Über unsere E-Mail Adresse: jugend@feuerwehr-mering.de kann Kontakt mit uns aufgenommen werden.




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